Wie funktioniert der KV-SafeNet-Router (die Blackbox)? Welche Aufgaben werden von dem Gerät übernommen?
Der nicht manipulierbare KV-SafeNet-Router (die Blackbox) wird zwischen den Telefonanschluss und den Praxisrechner (beziehungsweise das Praxisnetzwerk) geschaltet. Der Router baut einen „sicheren Tunnel“, ein sogenanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN), auf. Das VPN schottet die Verbindung vom Internet ab und gewährleistet einen sicheren Datenaustausch mit dem Rechenzentrum der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Die Daten gehen immer direkt in das Rechenzentrum der KV – dies ist der fest definierte Tunnel-Endpunkt.
Wie sicher ist KV-SafeNet?
Mit KV-SafeNet können Sie die Nutzung der vielfältigen Online-Angebote ganz unkompliziert in Ihren Praxisalltag einbinden: Ihre Praxis kann mit allen PCs permanent online sein – und das bei optimalem Schutz, um den Sie sich selbst nicht kümmern müssen. KV-SafeNet vernetzt Sie nicht nur mit Ihrer KV, sondern ermöglicht zudem den sicheren Austausch mit anderen Praxen und medizinischen Einrichtungen über das sichere Netz der KVen. Über KV-SafeNet wird ein geschützter, vom Internet getrennter „Tunnel“ aufgebaut, der eine datenschutzgerechte Anbindung aller Rechner der Praxis ermöglicht. Dies garantiert höchste Sicherheit für die Nutzung der Online-Angebote.
Sicherheit: * KV-SafeNet gewährleistet die größtmögliche Sicherheit sowohl der Datenübertragung als auch der Daten der angeschlossenen Praxis-PCs beziehungsweise des Praxis-Netzwerks. * Um die entsprechende Zertifizierung zu erhalten, mussten alle KV-SafeNet-Provider der KBV nachweisen, dass ihre technischen Konzepte den Anforderungen und Sicherheitsstandards der KV-SafeNet-Rahmenrichtlinie entsprechen und die gesetzlichen Datenschutzvorgaben erfüllen. * KV-SafeNet wird von Landesdatenschützern zur Kommunikation von Sozialdaten empfohlen.